Benannt nach Alexandre Gustave Eiffel, dessen Unternehmen den riesigen Stahlturm als Haupteingang für die Exposition Universelle (Weltausstellung) 1889 in Paris baute, ist der Eiffelturm zum Symbol der "Stadt des Lichts" geworden. (Und so grell, wie der Turm nachts beleuchtet wird, ist dieser Name mehr als passend.) Der Turm war zu der Zeit, als er für die ehrfürchtigen Besucher geöffnet wurde, das höchste Bauwerk der Welt, aber auch gleichzeitig das Ziel immenser Kritik von selbsternannten Kulturwächtern. Bereits vor dem Beginn des Baus reichte ein Komitee, das sich aus einigen der bekanntesten Ingenieuren und Künstlern Frankreichs zusammensetzte, eine Petition beim Minister für Arbeit ein, die folgendermaßen begann: "Wir, die Autoren, Maler, Bildhauer, Architekten und leidenschaftlichen Bewahrer der bis dato unberührten Schönheit von Paris, protestieren mit all unserer Stärke und in höchster Empörung im Namen des beleidigten französischen Geschmacks gegen die Errichtung ... dieses nutzlosen und monströsen Eiffelturms." Viele waren auch darüber empört, dass die französischen Steuerzahler für den Bau eine Million Dollar beisteuern mussten, was zur damaligen Zeit keine unerhebliche Summe war. Zum Glück für die Pariser Tourismusbehörde wurden die Proteste ignoriert und der Eiffelturm konnte errichtet werden.